Wie buchstabiere ich Liebe?

Ladiesbrunch in der Christusgemeinde am Airport am 2.11.2019
„Wie buchstabiere ich LIEBE?“
Der erste Blick in den Gemeindesaal vermittelten jeder Frau gleich einen Eindruck von Liebe:
die wieder liebevoll gedeckten Tische – diesmal mit echten „Mädchenfarben“: knallpink auf den schönen Karten, die jede Frau mitnehmen durfte und violett-weiß durch die Erikapflanzen – und das wie immer hervorragende Büffee, das keine Wünsche offenließ… dann die Begegnung mit den freundlichen Mitarbeiterinnen, die immer mit frischen Kaffee und Tee herbeikamen, noch bevor frau überhaupt sagen konnte, dass der alle ist… das war die perfekte Umgebung für einen gehaltvollen, sehr glaubhaften, lebensnahen und einprägsamen Vortrag von Evelyn Wehrmann-Jablonski aus Hofgeismar. Die vielen positiven und sehr berührenden Rückmeldungen der Zuhörerinnen hinterher machten deutlich, dass die Botschaft angekommen war.
Frau Wehrmann-Jablonski buchstabierte für uns „L-I-E-B-E“ tatsächlich neu – auf ihre Weise. Jedem Buchstaben ordnete sie ein treffendes Nomen zu, dass für sie unbedingt zum unendlichen Komplex Liebe gehört, erläuterte dieses mit oft packenden Beispielen aus ihrem Leben und untermauerte es mit Bibelstellen. Jeder Begriff wurde auch auf Gott zurückbezogen, was oft sehr krass unsere menschliche, oft berechnende und eingeschränkte Liebe der unendlichen, bedingungslosen Liebe Gottes gegenüberstellte. Trotz dieses immensen „Qualitätsunterschieds“ war der Vortrag unglaublich mutmachend, aufbauend und anspornend.
Loslassen – Interesse – Energie/Einsatz – Beziehung versus Verhältnis – Eigenliebe… das waren die fünf Punkte und von Anfang an nahm man Frau Wehrmann-Jablonski jedes Wort ab. Schicksalsschläge, Todesfälle und Krankheit haben ihr eine Tiefe und Echtheit geschenkt – ihr Reden angesichts dieser persönlichen Erlebnisse gerade von Gottes Liebe waren nicht künstlich und leer, sondern unglaublich beeindruckend!
Aus Gottes tiefer, bedingungsloser Liebe heraus können wir lernen, uns selbst zu lieben. Ohne diese gesunde, ausbalancierte Eigenliebe sind wir gar nicht fähig, andere zu lieben! Jesus lehrt uns, dass es um echte Beziehungen gehen muss, nicht nur um „Verhältnisse“ – die allerdings auch mehr Einsatz und Energie fordern. Liebe ist auch Arbeit, ein Entschluss, der immer wieder neu getroffen werden will ohne ohne Interesse am anderen nicht leistbar ist. Und zu guter Letzt: Loslassen! Wen du liebst, musst du loslassen, ihn freigeben – nur was freiwillig zu uns zurückkehrt, gehört wirklich zu uns! Auch unsere Vorstellungen von Gottes Wirken müssen wir loslassen: er handelt anders, als wir das denken oder uns wünschen – er bleibt unserem kleinen Verstand oft unverständlich… Gott liebt nicht, weil… – Gott liebt, PUNKT! Das waren sehr mutmachende und beflügelnde Gedanken, denen so manche Frau noch längere Zeit folgen wird. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!
Katrin Meyer-Scholder

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